Dein Pferd braucht länger, bis es locker wird?

Dein Pferd braucht länger, bis es locker wird?

Früher war dein Pferd nach ein paar Minuten da. Der Rücken ging auf, die Schritte raumgreifender, die Bewegung freier. Heute dauert es deutlich länger. Manchmal musst du 15 oder 20 Minuten gymnastikzierend reiten, bis du das Gefühl hast: Jetzt ist er endlich richtig da und ich kann mit der Arbeitsphase beginnen.

Und vielleicht denkst du: „Er wird halt älter.“

Vielleicht fällt dir auch auf, dass er nach dem Training länger braucht, bis er sich wieder erholt. Dass er am nächsten Tag nicht mehr ganz so frisch ist. Dass die Muskulatur nicht mehr so schnell regeneriert wie früher oder dein Pferd insgesamt etwas mehr Zeit braucht, um in seinen Rhythmus zu finden. Noch ist er nicht lahm. Noch gibt es keinen Grund, sofort Alarm zu schlagen. Aber du merkst, dass sich etwas verändert hat. Und genau an diesem Punkt machen viele von uns dasselbe: Wir beobachten. Wir warten. Wir reden uns ein, dass es wahrscheinlich das Alter ist. Bis irgendwann aus einem kleinen Unterschied ein richtiges Problem wird.

„Er ist eben älter geworden.“

Diesen Satz hört man im Stall ständig. Und natürlich stimmt er. Ein 16jähriges Pferd muss sich nicht mehr anfühlen wie ein sechsjähriges. Aber Alter allein erklärt nicht alles. Denn dein Pferd wird nicht einfach nur älter. Sein Körper hat über die Jahre auch einiges geleistet. Training, vielleicht Turniere, Wachstum, Verletzungen, Pausen, vielleicht eine Sehnengeschichte, einen Unfall oder Magenprobleme. Manche Pferde bringen eine lange Vorgeschichte mit, andere hatten Glück und sind bisher erstaunlich stabil geblieben.

All das gehört zu ihrem Leben.

Und während wir von unseren Pferden oft weiterhin dasselbe erwarten wie früher, verändert sich gleichzeitig ihre Fähigkeit, Belastungen zu verarbeiten und sich davon zu erholen. Der Körper braucht länger. Die Regeneration wird langsamer. Und genau deshalb kann sich irgendwann etwas bemerkbar machen, lange bevor wirklich etwas „kaputt“ ist.

Du merkst es. Aber was machst du jetzt damit?

Genau das ist der schwierige Punkt. Du willst dein Pferd nicht unnötig schonen, nur weil es älter wird und genau das wäre auch falsch. Muskulatur und Bewegung sind essentielle Voraussetzungen für ein fittes älter werden. Du willst aber genauso wenig etwas übersehen. Also reitest du weiter, beobachtest genau und hoffst ein bisschen, dass es einfach eine Phase ist. Vielleicht denkst du:  es wieder besser wenn ich besser reite. Mich noch mehr konzentriere und selber etwas fitter werde.

Vielleicht braucht er einfach länger zum Aufwärmen. Vielleicht war das Training gestern etwas zu viel. Und so vergehen Wochen oder Monate. Dabei lohnt sich gerade jetzt ein genauer Blick. Nicht erst dann, wenn dein Pferd lahmt oder deutlich zeigt, dass etwas nicht stimmt.

Denn wenn dein Pferd immer länger braucht, um locker zu werden, nach Belastungen länger braucht, um sich zu erholen, oder insgesamt nicht mehr so belastbar wirkt wie früher, dann hat sich etwas verändert. Das bedeutet nicht automatisch, dass dein Pferd krank ist. Aber es bedeutet, dass sein Körper heute möglicherweise andere Voraussetzungen hat als noch vor einigen Jahren. Und dann stellt sich eine viel sinnvollere Frage als „Was hat er?“

Was braucht er jetzt?

Denn dein Pferd ist heute nicht mehr dasselbe wie vor zehn Jahren

Vielleicht bekommt dein Pferd seit Jahren dasselbe Futter. Vielleicht hat es damit immer gut funktioniert. Aber auch das Pferd verändert sich. Mit zunehmendem Alter kann die Verwertung von Nährstoffen schwieriger werden. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an den Körper durch Training, Belastung und die ganz normale Regeneration nach dem Alltag.

Dazu kommt die Geschichte, die jedes Pferd mitbringt.

Ein Pferd, das bereits eine Sehnenverletzung hatte, einen Unfall, wiederkehrende Magenprobleme oder einfach viele Jahre im Sport hinter sich hat, startet nicht bei null. Auch wenn heute äußerlich alles gut aussieht. Deshalb geht es nicht darum, bei jedem kleinen Anzeichen sofort das nächste Problem zu suchen. Es geht darum, rechtzeitig zu überlegen, ob die bisherige Versorgung noch zu dem Pferd passt, das heute vor dir steht.

Nicht warten, bis dein Pferd dir die Entscheidung abnimmt

Das ist vielleicht der wichtigste Gedanke. Du musst nicht erst handeln, wenn dein Pferd lahmt. Du musst nicht erst warten, bis die Regeneration deutlich schlechter wird. Und du musst auch nicht sagen: „Das ist eben das Alter.“ Du kannst vorher anfangen, genauer hinzuschauen. Passt die Grundversorgung noch? Ist der Nährstoffbedarf gedeckt? Wie stark wird mein Pferd tatsächlich belastet? Und gibt es Bereiche, in denen ich seinen Körper gerade in dieser Lebensphase gezielt unterstützen kann? Genau hier beginnt für mich sinnvolle Vorsorge. Nicht aus Angst. Sondern weil wir unsere Pferde kennen und Veränderungen oft viel früher bemerken, als sie auf dem Papier zu einem Problem werden.

Genau hier setzt EquiLongevity an

Mit zunehmendem Alter steigt der Bedarf an hochwertigen Nährstoffen und gleichzeitig lässt die Regenerationsfähigkeit nach. Das ist der Gedanke hinter EquiLongevity: Wir wollen nicht warten, bis dein Pferd ein Problem entwickelt. Wir wollen die Versorgung dort ansetzen, wo du als Besitzerin oder Besitzer die ersten Veränderungen bemerkst: wenn dein Pferd länger braucht, um locker zu werden, wenn die Erholung länger dauert oder wenn die Belastbarkeit langsam nicht mehr dieselbe ist wie früher.

EquiLongevity ist deshalb nicht dafür gedacht, ein krankes Pferd zu behandeln. Es ist dafür gedacht, die tägliche Versorgung eines Pferdes zu ergänzen, dessen Körper mit zunehmendem Alter und unter Belastung mehr Unterstützung gebrauchen kann. Vielleicht ist dein Pferd gerade noch völlig in Ordnung. Vielleicht braucht es nur etwas länger, bis es locker wird. Vielleicht steht es am nächsten Morgen etwas länger auf der Weide, bevor es wieder richtig loslegt. Vielleicht denkst du schon seit Monaten: „Irgendwie ist er nicht mehr ganz wie früher.“ Dann musst du nicht warten, bis aus diesem Gefühl eine Diagnose wird.

Du kannst jetzt etwas dafür tun.

Nicht weil dein Pferd alt oder krank ist. Sondern weil du möchtest, dass es auch in den nächsten Jahren gesund, belastbar und gut versorgt bleibt.

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